Donnerstag, 21. Oktober 2010

DIE LIEBE

Die Liebe ist das einzige Märchen, das mit keinem "es war einmal" beginnt - aber schliesst.
Hans Lohberger
Das Verlangen nach Gegenliebe ist nicht das Verlangen der Liebe, sondern der Eitelkeit.
Friedrich Nietzsche
Sex ist die Liebesform einer Zeit, die für die Liebe keine Zeit mehr hat.
Sigmund Graff  
Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen. Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe. Freundlichkeit im Geben schafft Liebe.
Lao-Tse
Es ist ebenso absurd zu behaupten, ein Mann könne nicht ständig dieselbe Frau lieben, wie zu behaupten, ein Geiger brauche mehrere Geigen, um ein Musikstück zu spielen.
Honoré de Balzac
Einen Menschen zu lieben heisst einzuwilligen, mit ihm alt zu werden.
Albert Camus
Liebe ist ein Käfig mit Gitterstäben aus Glück.
Caudia Cardinale
Verwechsle nicht die Freude am Gefallen mit dem Glück der Liebe.
Coco Chanel    
Die Männer beteuern immer, sie lieben die innere Schönheit der Frau, komischerweise gucken sie aber ganz woanders hin.
Marlene Dietrich
Hunger und Liebe sind die Triebkräfte aller menschlichen Handlungen.
Anatole France

CANTARE E D'AMORE AMEDEO MINGHI

SEHNSUCHT

Nun ist es wieder soweit, in den nördlichen Ländern jedenfalls. Der Winter streckt schon seine eiskalten Finger aus. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger, das Wetter grau, nass und trüb. Wem schlägt das nicht aufs Gemüt.
Naürlich hat der Winter auch seine schönen Seiten. Skilaufen, Langlauf, lange Spaziergänge im glitzernden Weiss, aber ..... immer eingemummt und schlotternd.
Je älter ich werde, desto mehr zieht es mich an die Sonne. Ich träume nur noch vom Meer, dem Rauschen der Brandung, der Liebkosung der Sonnenstrahlen und dem Wechselspiel der Farben im Wasser. Dort fühle ich mich frei, glücklich, leicht, sorglos und die Energie fliesst ohne Unterbruch. 
Na ja, träumen ist ja bekanntlich kostenlos.

EIN ERFÜLLTES LEBEN

Heute habe ich gelesen, dass LOKI SCHMIDT,  die Frau des früheren deutschen Kanzlers Helmut Schmidt, mit stolzen 91 Jahren verstorben ist. Der eine oder andere könnte jetzt anmerken, dass jede Sekunde ein Menschenleben auf dieser Welt ausgelöscht wird.
Nur passiert es nicht jeden Tag, vor allem nicht in der heutigen Gesellschaft mit den exorbitant hohen Scheidungsraten, dass zwei Menschen ihr Leben 68 Jahre miteinander teilten. Das berührt mein Herz und gibt mir Hoffnung. Ruhe in Frieden Loki.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Schöner Irischer Segen

TIERSYMBOLE IN DER KELTISCHEN MYTHOLOGIE

ADLER
Der Adler steht aufgrund seiner Grösse und Flügelspannweite für die Kraft. Auch werden mit ihm Weisheit und königliche Würde verknüpft.


DRACHE
In Darstellung keltischen Ursprungs wird der Drache häufig in Knotenwerken dargestellt. Oft hat er ein schnabelähnliches Maul. Er wird meistens mit kriegerischen Handlungen in Verbindung gebracht und steht somit für Streitmacht und auch für Helden.


EBER
Der Eber entstammt, wie der Hirsch, dem geheimnisvollen Wald. So wird auch dieser als Gott des Waldes (Esus) verehrt. Seine Agressivität und Angriffslust führen dazu, dass er häufig als Kriegssymbol verehrt wird.


EULE
Die Eule wird in vielen Kulturen verehrt. In erster Linie wird sie als Symbol der Weisheit gesehen. Auch Beschützerfunktionen werden ihr nachgesagt.

HAHN
Der Hahn galt bei den Kelten als heiliges Tier und in einigen Gebieten wurde er auch nicht verzehrt. Er galt als der Verkünder des neuen Tages. Ebenso symbolisierte er Lebenslust, Fruchtbarkeit und Ueberfluss. Als kämpferischer Vogel ist er auf Helmen und Münzen zu sehen.

HASE
Wie auch der Hahn, gilt der Hase in vielen keltischen Gebieten (besonders in Britannien), als heiliges Tier und wurde nicht verspeist. Er gilt als Tier des Mondes und symbolisiert somit Wachstum und Fruchtbarkeit.


HIRSCH
Der Hirsch wird zum einen direkt als Gottheit verehrt (Cernunnos), zum andern gilt er als Symbol der Fruchtbarkeit und Beschützer des Waldes.


HUND
Der Hund wird meist als Begleiter von Göttern und Göttinnen dargestellt. Hündinnen stehen für Fruchtbarkeit, Heilung (Lecken der Wunden), Kinderliebe und Begleitung. Männliche Tier symbolisieren Jagd, Kampf und Tod als Wächter.


KUH
Die Kuh galt bei den Kelten als eine Verkörprung der Muttergöttin. Ausserdem steht sie für Wiedergeburt, Stärke und Fruchtbarkeit.


PFERD
Pferde werden in vielfältiger Weise dargestellt. Sie sind in Zeiten des Krieges wichtige Lebensformen. Reiter und Wagenlenker gehörten zu den angesehensten Personenkreisen. Pferdedarstellungen finden sind in Statuen, Felszeichnungen und auf Münzen. So vielfältig wie ihre Darstellung ist auch ihre Symbolik: Schönheit, Schnelligkeit, Fruchtbarkeit und Bewegung.


SCHLANGE
Einfachste Zickzacklinien sind als früheste Darstellung von Schlangen zu finden. Zu späteren Zeiten wurden sie in Spiralform oder Schlangenlinien dargestellt. Ihr Fähigkeit zur Selbsterneuerung machte sie zu einem Symbol der Wiedergeburt. Durch ihre grosse Anzahl an Nachkommen wurden sie ausserdem für ihre Fruchtbarkeit verehrt. In vielen Geschichten findet man Schlangen als Wächter wichtiger und geheimnisvoller Stätten.


SCHWAN
Schwäne sind in der keltischen Mythologie oft Ziel von Verwandlungen, sowohl zur Strafe, als auch zur Rache. Ihr weisses Federkleid steht für Reinheit, ihre Gestalt für Anmut.

DIE HEILIGEN BÄUME DER KELTEN

Die Kelten lebten im Einklang mit der Natur. Einige Baumarten waren ihnen heilig.

EBERESCHE
Das Holz soll Kraftvoll und gut für das offene Feuer sein und gewährt Schutz.

ERLE
Aus den Blüten der Erle kann grüne Farbe hergestellt werden, aus ihrem Holz, rote Farbe.

WEIDE
Die Hexen fertigten aus dem Holz der Weide gerne ihre Hexenkessel. Für die Kelten brachten die Zweige dieses Baumes Schönheit und Liebe.

ESCHE
Die Kelten pflanzten Eschen gerne vor ihrer Haustür, denn dieser Baum ist ein Beschützer. Kein Kelte würde jemals eine Esche fällen!

WEISSDORN
Weissdornzweige wurden zu Beltane in die Häuser gebracht, die Kelten glaubten, darin wohnen die Feen der Musik und Poesie. Auch dieser Strauch durfte niemals zerstört werden.

EICHE
Mächtig und heilig ist die Eiche. Die Druiden glaubten daran, dass eine Eiche, die vom Blitz getroffen wurde, am Mächtigsten sei. Die Eiche symbolisiert Fruchtbarkeit, Magie und Kraft.

STECHPALME
Die Zweige der Stechpalme dienten als Schutz und zur Hilfe bei schweren Herausforderungen.

HASELNUSS
Zweige des Haselnuss-Strauchs sollten Leute bei der Ausübung einer Kunst helfen.

APFELBAUM
Er war der heilige Baum in Avalon. Ein Zweig des Apfelbaumes sollte helfen, Menschen zu heilen und der Schlaflosigkeit Einhalt zu gebieten.

WEINSTOCK
Wollte man mit der Anderswelt in Verbindung treten, tat man dies in der Nähe eines Weinstocks.

EFEU
Eine "weibliche" Pflanze. Sie symbolisiert Ausdauer, Stabilität und psychische Fähigkeiten.

SCHLEHDORN
Er sollte alles Negative einfach neutralisieren.

FICHTE
Ein heiliger Baum des Lebens und des Todes. Er stand als Symbol der Weisheit.

HEIDEKRAUT
Ein Zweig des Heidekrautes sollte Reichtum und Glück bringen.